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Mathenachhilfe

Mit Schaffen ist’s grad leider nicht mehr wie noch vor ein paar Wochen, aber zwischendurch hab ich neben den ganzen anderen Sachen die ich mache (langeweile gibts nicht!) auch noch ein besonderes Vergnügen: Mathenachhilfe für eine Schülerin in der 9. Klasse in der Realschule, in der ich auch einst war. Zur Zeit werden im Mathe-Unterricht  Zylinder durchgenommen. Doch da das Mathebuch heute in der Schule liegen geblieben ist durfte ich Kreativ mir aufgaben überlegen. Auf eine bin ich immer noch ganz besonders stolz:

Eine Torte mit 28cm Durchmesser die 10cm hoch ist soll oben und außen 2cm dick mit geschlagener Sahne bestrichen werden.

a) Wieviel Sahne wird benötigt wenn man davon ausgeht, dass sich ein 200ml-Becher beim Schlagen auf das Volumen von einem dreiviertel Liter ausdehnt (Das ist leider nur geschätzt – weis jemand was da realistisch ist?)

b) Wieviel Sahne ist noch auf der Kuchenplatte nachdem alles bis auf ein Reststück mit einem Mittelpunktswinkel von 35° gegessen wurde?

Ich finde ich sollte Matheaufgabenersteller werden 😉

06:00 – die effektivste Uhrzeit des Tages

Seit Montag schaff ich auf dem Bau als Elektriker. Und seither kommt mein PC irgendwie zu kurz. Die ganzen letzten Tage schon hab ich wenn ich noch was am PC erledigen musste das ab 06:00 gemacht – denn Abends wenn ich es eigentlich machen wollte war ich nicht mehr fitt oder hatte anderes zu tun (und anschließend immer noch ins Wohnzimmer vor den Fernseher und etwas kommunizieren…). Viele Mails und Feeds blieben ungelesen – aber heute morgen hatte ich ansonsten nichts mehr zu tun – jetzt sind sie drangekommen.

Am Montag hab ich zum Beispiel mit Stefan über die Datenbank gesprochen die für einen reibungslosen Ablauf unseres Spendenlaufs sorgen soll. Danach ging es nach Heilbronn, wo ich zum ersten mal bei Face 2 Face war (hab nebenbei erfahren, dass es das 20. Face 2 Face war) . Grund war Jens Böttcher. War ein schönes Konzert. Gute Musik, gute Gedanken zwischendurch – und danach konnte ich mich noch mit Rainer, Ines und auch Jens unterhalten.

Dienstag ging es gleich nach der Arbeit weiter mit dem Vorbereiten und der Durchführung einer Jugendgruppenstunde.

Und Gestern gleich nach der Arbeit in die Kirche – Aufbauen (wobei sich das schnell erledigt hatte – da wir spontan auf ohne Strom entschieden haben), Proben – und dann die Passionsandacht mitgestalten.

Heute Abend wird es dann zum Nachhilfe geben gehen (nachdem es am eigentlichen Termin gestern nicht geklappt hat) – und danach in den Gottesdienst.

Voll verplant…

Irgendwann vor ein paar Monaten hab ich wohl nicht aufgepasst – und mir in meinen Konzertkalender eingetragen dass am 05. April Sarah Brendel, September Leaves und Florian Ostertag beim Stehlampenrock sind. Leider ist das dann doch wohl erst am 05. Mai – ein Dienstag Abend und da kann ich wahrscheinlich auch nicht… Aber vielleicht schau ich dann heute Abend ins LKA, denn dort spielt Philipp Poisel auf.

Dann noch ein par sonstige wilde Gedanken:

– Musik zum Joggen: Zombie von den Cranberries ist voll toll, denn da kann man auf jede viertel nen Schritt machen (Den Song hab ich übrigens auf der Freizeit den Kids auch beigebracht – die müssen ja neben Peter Fox auch noch was anständiges kennen lernen)(Das Musikvideo gibts zumindest zur Zeit noch bei Youtube – großes Theater…)
– Am Mittwoch und Montag in ner Woche spiel ich mal wieder im GD in Scharnhausen. Freu mich drauf, muss aber noch viel Üben da ich die Bass-Position einem Cellisten übergeben habe und selbst E-Gitarre und E-Piano spielen werde
– Ich sollte mehr Joggen für den Halbmarathon – komm aber nicht dazu (bzw hab dann doch Sachen die dringender sind wie Klavier üben…)
– Grad hab ich festgestellt dass Flo wohl heute Abend Philipp Supportet…
Ubuntu Rockt nicht immer. Oder weis zufälligerweise irgendjemand wie ich mit diesem Problem fertig werden kann?

Nach müd kommt Blöd

Und diese Blöd-Phase erreiche ich glaub einfach zu selten. Dabei ist Blöd besser. Und diesen Zustand habe ich auf der Freizeit  in der letzten Woche viel zu oft verpasst. Von der nicht ganz so gemütlichen Küchenbank bin ich abends nachdem die TN alle größtenteils in ihren Zimmern waren leider immer wieder eingeschlafen und dann ab ins Bett. Dabei sind die Lustigen Sachen erst danach passiert.  Z.B. wenn man mit einem abgenommenen NintendoDS mit den TN chattet und die nicht glauben dass man ein MA ist und alles mögliche erzählen…

Doch wenigstens am Abend nach der Heimfahrt hab ich es endlich geschafft. Bis vier Uhr mit Freunden am Wohnzimmertisch sitzen, gemütlich was essen und ein paar Flaschen Wein leeren, über die Liebe, Trennungen, Gott und die Welt und was sonst noch so dazugehört unterhalten – da hatte ich die gute Phase erreicht.

Ich freu mich schon auf’s nächste mal 😉

Mein Handy (1)

Meist mag ich mein Handy. Es behält meine Termine und Aufgaben, es navigiert mich zielsicher auf den Straßen – und ich kann damit Telefonieren. Kurzum: Es ist toll.

Aber manchmal mag es mich auch nicht. Spuckt einfach nur knallhart die Fakten aus. Ganz ungefragt. Z.B. wenn man den Wecker stellt: „Noch 4:44 bis Alarm“. Dann mag ich mein Handy nicht.

I Know I’m Not Alone

Ja, das Greenbelt Festival ist inzwischen ein halbes Jahr her und ich habs leider bisher nicht geschafft hier drüber zu schreiben. Immer wieder bekomme ich lust dazu – aber so ein ausführlicher Überblick braucht so lang – und davor drück ich mich. Deshalb gibt es heute ein kleines Häppchen Greenbelt…

Ich bin vor ein paar Tagen als ich in der Wikipedia den englischen Greenbelt-Artikel durchlas über die Bands gestoßen die dort aufgetreten sind. Unter ihnen war auch Michael Franti. Raggae gehört zwar nicht zu meinen bevorzugten Musikstilen (weswegen ich ihm als er Freitags auf der Mainstage gespielt hat auch nicht besonders lang zugehört hab) – Michael Franti hat mich aber auch nicht in erster Linie wegen seiner Musik, sondern wegen seines Films I Know I’m Not Alone der Samstag Abends in der Arena gezeigt wurde fasziniert.

Michael will 2004 selbst erleben wie es den Menschen im Krieg im Irak geht, also setzt er sich in einen Flieger, fliegt nach Bagdad und unterhält sich dort mit ganz normalen leuten die in dieser Situation leben: Familien, Ärzte, Musiker, Soldaten. Mit denen redet er – und sing ihnen sein Lied: Habibi – „bester Freund“. Doch – und jetzt wird der Film auch gerade für jetzt interessant – er zieht weiter ins Westjordenland und zeigt wie die Menschen dort leben 2004 gelebt haben.

Seit diesem Samstag Abend hab ich ihn nicht mehr gesehen – das muss ich glaub mal wieder tun. Wahrscheinlich einfach auf Google Video, denn da kann man den ganzen Film ganz legal anschauen:

EDIT: Inzwischen bei Youtube:

Superwahljahr 2009

Gerade gelesen, sehr informativ, nachdenkenswert: http://www.zeit.de/2009/03/Superwahljahr

Alles zur Entstehung 5-Parteiensystems, den Auswirkungen die das auf die Politik in Deutschland hat, zu den verschiedenen Koalitionsmöglichkeiten,…

Sehr Amüsant:

Und wenn man die diesjährige Wahlaussage der SPD in einem Satz zusammenfassen sollte, so müsste der sehr lang sein und etwa so lauten: Wir wollen mit der Linkspartei nur in jenen Ländern koalieren, wo sie weder klein und sektiererisch ist noch größer und stärker als wir, gar nicht aber im Bund außer in der Bundesversammlung, stattdessen wollen wir eine Koalition der unklaren Union mit der bös-neoliberalen FDP unbedingt verhindern und lieber selbst mit der bös-neoliberalen FDP koalieren sowie mit den Grünen.

Bleibt nur die Frage welche Verantwortung der Wähler hat. Muss er wirklich zum „Verantwortungswähler“ werden – oder verrät er sich dadurch nicht selbst dafür dass er danach eine Regierung hat die vielleicht regierungsfähiger ist?

9,5 km/h

Gestern hab ich angefangen zu Trainieren. Bin ne Stunde zwischen Scharnhausen, Neuhausen und im Körschtal gelaufen. Auf Feldwegen, Schotterwegen und matschigen Wiesenwegen. Größtenteils war es eben – aber es ging auch auf- und abwärts. Mit Google Earth hab ich danach die Strecke vermessen – es waren 9,5 km. Find ich ganz gut für den Anfang. Meine Muskeln spür ich zwar – aber es hällt sich eigentlich in Grenzen. Wenn’s nicht zu sehr regnet werd ich morgen wieder unterwegs sein.

Ach ja – der MP3-Player war mit dabei. Soundtrack zum ersten Training war Amy Macdonalds Album „This is the Life“. Von mir aus mag man das als schnulzige Popmusik betiteln – mir egal. Ich steh da hald grad drauf.