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Eigentlich nur kurz Linux installieren…

fürs Studium wäre es ganz gut ab und zu auch unter Linux zu arbeiten. Ich hatte auch schon ab und zu die ein oder andere Distribution installiert. Trotz allem dachte ich: Sicher ist sicher. Also hab ich letzten Donnerstag dann doch erstmal noch mit True Image meine Platten gesichert. Allerdings kam zwischendurch eine Meldung: „Vom Sektor xyz konnte nicht gelesen werden“. Also wurde schnell das Diagnose-Tool von Seagate runtergeladen. Nachdem das dann gemeldet hatte, dass der langzeittest fehlgeschagen ist war mir klar. Es muss schnell ne neue Platte her. Am Freitag mittag hab ich eine gekauft – und gleich mit dem Clonen der alten Festplatte begonnen. Bis auf drei Sektoren konnte zum Glück noch alles gelesen werden.

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Nach einigen kleinen problemen gelang es mir dann von der neuen Platte zu booten. Jetzt war endlich die Zeit gekommen an die Installation zu denken. Noch schnell ne neue Partition auf der zweiten Platte angelegt und dann die DVD mit Suse 10.3 eingelegt. Die Installation war eigentlich ganz einfach, bis der Rechner dann neu gestartet werden sollte: GRUB Error 21… Zum Glück gibts bei der Linux-Installations-Routine die ich nochmal gestartet habe die möglichkeit ein bereits installiertes Linux-System neu zu booten – und ich konnte die Installation abschließen. Den GRUB hab ich dann gleich nochmal schreiben lassen – diesmal mit dem Ergebniss ERROR 22…

Zum Glück gibts ja aber noch die Windows-Widerherstellungskonsole auf der Recovery-CD mit der man dank fixmbr den MBR neu schreiben lassen kann.

In Linux hab ich seither noch ein paarmal über die Installationsroutine gebootet. Wollte schaun ob es vielleicht doch langsam auch für mich zuhause zum Arbeiten nutzbar ist. Dafür müsste es meinen WLAN-USB-Stick (DWL-G122) mit WPA2-PSK unterstützen und meine Grafikkarte mit den beiden Monitoren dran so ansteuern, dass mein Desktop wie unter Windows über beide Monitore geht. Nachdem das zweite ohne neuen Treiber (den ich mir am geschicktesten aus dem netz saugen kann) nicht machbar war, dachte ich: Okay, dann schau ich mal nach dem WLAN. Allerdings bin ich an den HowTo’s, forenbeiträgen und Wikis gescheitert…

Fazit: Gut, dass ich die Festplatte wohl noch rechtzeitig retten konnte. Aber solange die Hardwareunterstützung von Linux noch so weit hinter Windows hinterher hinkt bleibt es für mich mit den lustigen kleinen Spielen ein netter Zeitvertreib (die installation auf der Festplatte), ein gutes Tool (Knoppix Live CD), aber sicher kein Ersatz fürs tägliche Arbeiten.

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