Archiv der Kategorie: software

Weg mit dem Gelaber

Heute mittag hab ich etwas Zeit – und da ist es Zeit, dass mal wieder der ein oder andere schon länger wartende Entwurf auch online geht…

Bei Sarah’s Party hab ich mit meinem Nokia N-70 ja ein paar Videos gemacht. Nur war bei diesen Videos meist am Anfang auch noch was vom „gelaber“ (O-Ton eines Künstlers) der Künstler mit drauf, weil ich die Aufnahme meist lieber zu früh als zu spät starte.
Nur wie bekomme ich jetzt dieses „gelaber“ weg? Zuerst hab ich mal geschaut was Ubuntu so an Videobearbeitungssoftware bieten kann…  Leider hab ich auf anhieb nix passendes gefunden. Der Gedanke danach war zuerst das *.mp4 (was auch immer dahinter stecken mag)  in was gebräuchlicheres zu konvertieren, die Videos dann zu kürzen und dann bei YouTube hochzuladen… Bei der Suche nach einem Convertierprogramm bin ich dann auf den Free 3gp Video Convertor gestoßen – macht aus 3gp und mp4 (was mein handy produziert) avi oder mp4. Was ich in der Software dann aber fand war ein toller „Video bearbeiten“-Button – und mit dessen Hilfe ließen sich dann die Videos kürzen. Perfekt. Ein paar Ergebnisse gibts bei YouTube zu bestaunen.

Eigentlich nur kurz Linux installieren…

fürs Studium wäre es ganz gut ab und zu auch unter Linux zu arbeiten. Ich hatte auch schon ab und zu die ein oder andere Distribution installiert. Trotz allem dachte ich: Sicher ist sicher. Also hab ich letzten Donnerstag dann doch erstmal noch mit True Image meine Platten gesichert. Allerdings kam zwischendurch eine Meldung: „Vom Sektor xyz konnte nicht gelesen werden“. Also wurde schnell das Diagnose-Tool von Seagate runtergeladen. Nachdem das dann gemeldet hatte, dass der langzeittest fehlgeschagen ist war mir klar. Es muss schnell ne neue Platte her. Am Freitag mittag hab ich eine gekauft – und gleich mit dem Clonen der alten Festplatte begonnen. Bis auf drei Sektoren konnte zum Glück noch alles gelesen werden.

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Nach einigen kleinen problemen gelang es mir dann von der neuen Platte zu booten. Jetzt war endlich die Zeit gekommen an die Installation zu denken. Noch schnell ne neue Partition auf der zweiten Platte angelegt und dann die DVD mit Suse 10.3 eingelegt. Die Installation war eigentlich ganz einfach, bis der Rechner dann neu gestartet werden sollte: GRUB Error 21… Zum Glück gibts bei der Linux-Installations-Routine die ich nochmal gestartet habe die möglichkeit ein bereits installiertes Linux-System neu zu booten – und ich konnte die Installation abschließen. Den GRUB hab ich dann gleich nochmal schreiben lassen – diesmal mit dem Ergebniss ERROR 22…

Zum Glück gibts ja aber noch die Windows-Widerherstellungskonsole auf der Recovery-CD mit der man dank fixmbr den MBR neu schreiben lassen kann.

In Linux hab ich seither noch ein paarmal über die Installationsroutine gebootet. Wollte schaun ob es vielleicht doch langsam auch für mich zuhause zum Arbeiten nutzbar ist. Dafür müsste es meinen WLAN-USB-Stick (DWL-G122) mit WPA2-PSK unterstützen und meine Grafikkarte mit den beiden Monitoren dran so ansteuern, dass mein Desktop wie unter Windows über beide Monitore geht. Nachdem das zweite ohne neuen Treiber (den ich mir am geschicktesten aus dem netz saugen kann) nicht machbar war, dachte ich: Okay, dann schau ich mal nach dem WLAN. Allerdings bin ich an den HowTo’s, forenbeiträgen und Wikis gescheitert…

Fazit: Gut, dass ich die Festplatte wohl noch rechtzeitig retten konnte. Aber solange die Hardwareunterstützung von Linux noch so weit hinter Windows hinterher hinkt bleibt es für mich mit den lustigen kleinen Spielen ein netter Zeitvertreib (die installation auf der Festplatte), ein gutes Tool (Knoppix Live CD), aber sicher kein Ersatz fürs tägliche Arbeiten.

Picidae – break through the Great Firewall of China

Vor einigen Tagen bin ich beim zappen bei 3sat auf Picidae aufmerksam geworden – und vor ein paar Stunden hat auch heise darüber berichtet.

Was ist Picidae? Die Macher bezeichnen es als Kunstobjekt – ich würde eher sagen, dass es einfach eine gute Möglichkeit ist Webseiten durch Filterproxys wie die Große Firewall Chinas, aber auch durch Webproxys von Unternemen hindurch die den Internetzugriff beschränken zu betrachten.

Daraufhin bin ich mal auf deren Webseite gesurft – und habe festgestellt, dass man da ganz einfach mitmachen kann. Die Software dafür wird zum Download bereit gestellt.

Der PiciServer macht die eigentliche Arbeit: Er nimmt Anfragen entgegen, besucht dann selbst die Webseiten – erzeugt mit der GD-Lib einen Screenshot davon und erzeugt danach ein HTML-File auf dem das Bild der Webseite zu finden ist bei dem links direkt hinterlegt sind und auch einfache Formulare.

PiciProxy ist ein einfaches PHP-Skript, das Anfragen an den PiciServer weiterleitet und die Ausgaben zurückgibt.

China hat wahrscheinlich schon längst den Hauptserver (pici.picidae.net) gesperrt. Damit Menschen in China weiterhin Picidae nutzen können werden deshalb viele PiciProxys mit vielen verschiedenen URLs benötigt, die die Anfragen dann auf viele PiciServer weiterleiten. Viel genutze PiciProxys werden wahrscheinlich auch bald gesperrt sein, weshalb einfach viele gebraucht werden.

Ich hab mich entschieden mitzumachen. Zumindest mal im kleinen und habe eine PiciProxy aufgesetzt. Unter http://bildbrowser.langhaarschneider.net findet man diese. Die Installation ist ganz einfach – es muss nur ein PHP-Skript auf einen Webserver hochgeladen werden. Es gibt nur eine Zeile in der man das Script konfigurieren muss – sofern man will. Da wird der PiciServer eingestellt. Aktuell nutze ich als Server pici.picidae.net – wie auch schon im Skript voreingestellt. Vielleicht setzt ich in den nächsten wochen wenns mal weniger stressig werden sollte auch noch nen eigenen PiciServer auf um den zentralen Server zu entlasten.

Bleibt nur noch die Frage wie die Menschen auf die PiciProxys aufmerksam gemacht werden… Ein offizielles Forum wäre blöd – da könnte die Zensurbehörde einfach mitlesen und jede Proxy sperren… Deshalb wird auf de PiciProxys mit Bildern aufmerksam gemacht – wie z. B. mit dem hier:

Mit diesen Bildern und den dahinterliegenden Links soll wird auf PiciProxys verwiesen. Und wenn diese auf nicht geblockten Internetseiten veröffentlich haben viele Leute die Chance zufällig über eine PiciProxy zu stolpern und sie dann auch einzusetzen.

Nachtrag:

Ab und zu erscheint grad nur die Meldung „hi there ;-)“. Warum es dazu kommt weis ich nicht – allerdings kommt man meist nach ein paar Reloads dann doch auf die Seite.

Kicken…

Heute war ich zum ersten mal seit… seit… …irgendwann vor ganz langer Zeit mal wieder Kicken. Gespielt hab ich als Offensiver Abwehrspieler rechts mitte bis außen.

Wie es dazu kam: Ich wurde von Simon eingeladen zu den Himmelsstürmern (Achtung – gab schon bessere Webseiten). Simon wollte vorletztes Wochenende kein AOE2 Conquerors spielen. Seine Einladung war eine nette Herausforderung. Denn: „Pass auf – ich kann noch besser Fußballspielen als du AOE!“ Das saß. Jetzt war ich heute Kicken und am Samstag Abend wird soweit alles klappt per Hamachi-VPN nach Hamburg gezockt. Mögen die Spiele beginnen!

iAudio X5 – 1. Review nach knapp 24h

Nach knapp 24 Stunden ein erstes kurzes Review zum iAudio X5

iAudio X5 mit AdapterPositiv:

  • Minimale Größe
  • Intuitive Bedienung (zumindest für so Spielkinder wie mich)
  • Keine Treiber/Softwareinstallation notwendig um Daten auf den Player zu schieben (WinXP Prof)

Negativ

  • Adapter muss immer dabei sein um das Gerät laden zu können, es mit dem PC zu verbinden und um den Line In und Line Out nutzen zu können
  • USB-Host-Anschluss ist kein normaler Mini-USB-Anschluss – sondern ein spezialkabel
  • Im Dateisystem wird zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden – so wird der Ordner „delirious“ nicht hinter „DC Talk“ sondern hinter „Xavier Naidoo“ einsortiert
  • Datenübertragung dauert IMHO sehr lange – 15GB ca 4 Stunden!

Alles in allem würd ich aber trotz der Negativpunkte sagen, dass ich meine ein gutes Produkt gekauft zu haben. Ich hoff da entteuscht mich mein Gefühl nicht.

Zum Synchronisieren des Players mit dem Verzeichniss meines Rechners in dem ich die MP3’s meiner ganzen CD’s habe die Software Allway Sync im netz gefunden. Installiert, kurz rumprobiert – funktioniert bei mir ganz gut. Hab grad mit CDex zwei neue CD’s auf meinen Rechner gezogen – synchronisiert – jetzt hab ich die alben dabei 😉

So, jetzt weiter lernen, damit morgen Elektronik gut wird, nachdem ich mir Mathe heut schon geschenkt hab…