Lange Nächte – kurze Nächte

Nicht nur David hat zur Zeit kurze Nächte

Von Samstag bis Montag war ich mit einigen Freunden auf Hüttentour. Mit em Auto nach Hinterstein, von dort zum Prinz-Luitpold-Haus. Die Nacht dort war kurz – und nicht sehr erholsam. Kein Wunder wenn man mit 50 anderen in nem großen Lager auf zwei Ebenen schläft. Von dort ging es weiter zur Landsberger Hütte. Die Nacht dort war schon angenehmer – wir hatten zu sechst insgesammt 8 Lagerplätze – ein riesen Luxus. Am Montag Abend kam ich dann wieder zuhause an – um am Dienstag wieder Früh rauszugehen – schlieslich hatte sich meine Schwesrter ja die letzten Tage immer auch für das Frühstück meiner Oma zuständig. Also gab es eine weitere kurze Nacht. Danach die Lange. Da meine Schwester (den Wise Guys sei Dank) über Norderney nach Borkum fährt um dort für drei Wochen zu jobben war klar, dass sie den Morgen vor ihrer Abfahrt nochmal übernimmt. Also war Mittwoch ausschlafen angesagt.

Mittwoch Abend war dann lecker Grillen bei uns zuhause angesagt. Nach interessanten Gesprächen über Trauzeugen, Taufpaten, Kindernamen, Auswahlkriterien und Wertigkeiten davon kommt es nach null Uhr noch zu nem Anruf beim Lärmschutzbeauftragten des Stuttgarter Flughafens, da auch nach null Uhr Flugzeuge im Freien eine Unterhaltung ziemlich unmöglich machen. Leider haben wir ihn nicht erreicht – der Gute ist grad wohl selbst im Urlaub. Während des zweiten Anrufs bei ihm (um die Nummer des Regierungspräsidiums Stuttgarts Aufzuschreiben, das während seiner Abwesenheit zuständig ist) klingeln plötzlich die anderen Telefone im Haus. Der Private Hausnotruf meiner Oma meldete sich. Also rüber in ihre Wohnung. Dort angekommen finde ich sie vor ihrem Bett auf – schon seit einer halben Stunde hat sie versucht wieder aufzustehen – und sich erst jetzt gemeldet. Aufgestanden ist sie weil sie sich übergeben musste – noch vor vier Stunden war es ihr ein kleiner Nebensatz wert zu sagen, dass ihr leicht übel ist. Also Oma wieder auf die Beine bekommen, der Schwester bescheid geben, dass sie das Nachthemd wechselt und selbst erstmal die Küche und das Bad auf Vordermann bringen und Oma nochmal eingeschärft, dass sie doch bitte zu jeder Uhrzeit sofort den Notruf starten soll wenn etwas los ist – und nicht erst viel Später. Wenn sie das in Zukunft nur wirklich machen würde…

Dann wieder zurück – am Grill macht sich doch schnell allgemeine Aufbruchsstimmung breit – es ist ja auch kurz nach eins – es wird noch abgetragen und alle gehen nach Hause. Die meisten wohl auch schlafen – ich und meine Schwester nicht. Es muss noch gepackt werden.

Kurz nach drei – alles ist in dem Rucksack und im Trolly verstaut – so kann die Reise losgehen. Ich überlege mir ob ich überhaupt noch ins Bett soll – schließlich würde der wecker sowieso kurz vor 7 leuten – und lohnen sich weniger als vier Stunden Schlaf am Stück überhaupt? Ich glaub, das verschieb ich auf den nächsten Tag – und schreibe lieber mal wieder was in meinem Blog…

Jetzt werd ich entweder in der Küche weiter sauber machen – oder mich doch für ein paar Stündchen Hinlegen. Schau mer mal…

Ach ja, beim schreiben wurde ich seelisch und moralisch mit Musik von Noisetoys gestärkt, die es auf deren MySpace zu hören gibt. Auch ihre Homepage ist zur Zeit unter http://www.thisisascona.com/noisetoys/ wieder zu erreichen – nur leider nicht die version der Homepage bei der man noch in neue Songideen die nicht mehr verwirklicht wurden reinhören kann…

Zum Schluss noch was ganz anderes: Sarah Brendel hat als neue Homepage auch nen WordPress-Blog – und sie freut sich über Kommentare 😉

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